Produktvielfalt beherrschen
Kunden werden durch neue Produkte in zum Teil neuen Märkten bedient und so mancher noch so individuelle Kundenwunsch wird auch noch berücksichtigt. Über die Zeit steigt die Produktkomplexität in den angestammten Geschäftsfeldern immer mehr und wird fast unüberschaubar. Verschärft wird dieser Zustand noch durch die immer häufiger werdenden Zyklen der Modellwechsel.
Schaut man weit genug in der Historie der Unternehmung zurück, findet sich häufig ein Bild eines gesunden Unternehmens mit stabilem Wachstum und ausgeglichenem Produktportfolio. Je näher man jedoch bei seinen Betrachtungen an die Gegenwart herankommt, desto mehr erkennt man, dass sich das Wachstum verlangsamte und schließlich auszubleiben drohte. Man versuchte durch neue Artikel Nischen zu erschließen und mehr Absatz zu generieren. Zusätzlich wurde das Angebotsportfolio
erweitert (Werbemittel, Services, etc.). Die Anzahl der Produktionsstätten und der Vertriebsorganisationen vermehrte sich durch Akquisitionstätigkeit und Umsatzsteigerung. Zusätzlich verleitete der gestiegene Qualitätsanspruch zu aufwendigen Problemlösungen. Letztendlich: die Komplexität wuchs, ohne das sich gezielt Gedanken um die sich hierdurch ergebenden Auswirkungen im gesamten Unternehmen gemacht wurden.
Immer wieder wird dann versucht, die so gestiegene Produktkomplexität durch klassische Vorgehensweisen zu reduzieren: aus dem Kontext losgelöste ABC-Analysen für einzelne Produktgruppen, Standardisierungs- und Modularisierungsansätze, Deckungsbeitragsanalyse die die wahren Kosten der Vielfalt nicht richtig berücksichtigen, usw.
Wir stellen immer wieder fest, dass die klassischen Ansätze nicht ausreichen und auch keine dauerhafte Wirkung erzeugen. Um bei der Analogie zu bleiben: nach erfolgter Frisur liegen zwar Haare auf dem Boden, aber die Kontur stimmt immer noch nicht. Der Kunde, aber auch der Friseur, sind nicht zufrieden.
Typische Anwendungsfelder
- Festlegung des Leistungs- und Kundensystems
- Planung der Variantenvielfalt /Produktprogrammplanung
- Mass Customization
- Produktstrukturierung
- Plattformkonzeption
- Modularisierung und Standardisierung
- Strategische Disposition
- Releaseplanung / Änderungsmanagement
- Stücklistenanalyse und -reorganisation
- Schnittstellenanalyse und -optimierung
- Auftragskonfiguration
- eEDM (electronic Engineering Data Management)
Methodische Grundlagen
- Complexity Manager (Software zur Darstellung und Optimierung der Variantenvielfalt)
- Variant Mode and Effects Analysis (VMEA)
- Product Function Deployment (PFD)
- Leistungssystemgestaltung
|
Kontakt Klaus D. Schopf+49 2405 459 02 Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. Publikationen Auch ein perfekter Schnitt hält nicht ewig - dauerhafter Erfolg verlangt nach einer regelmäßigen Pflege des Produkt- programms Norbert Große Entrup Variantenmanagement: Der Complexity Manager schafft Transparenz Michael Friedrich Broschüre
Beherrschen Sie Ihre Produktkomplexität! Link zum Thema |

