Effiziente Gestaltung der Datenbasis

Eine gewachsene und in die Jahre geratene IT-Landschaft sowie immens wachsende Datenmengen (Big Data) – insbesondere durch die Hinzunahme weiterer sinnvoller Datenquellen – stellen viele Unternehmen heutzutage vor große Herausforderungen. Insbesondere produzierende Unternehmen mit variantenreichen Produktprogrammen haben daher in der industriellen Praxis mit Inkonsistenzen und zahlreichen Redundanzen und dadurch mit einer immensen IT-Systemlandschafts-bedingten Komplexität zu kämpfen. Die Folge: Fehlerfreie verlässliche Datenaufbereitungen sind sehr aufwändig und dauern in der Regel zu lang, um notwendige Entscheidungen schnell, richtig und adäquat treffen zu können. Es gilt daher, eine beherrschbare IT-Systemlandschaft zu schaffen, damit IT dazu beiträgt, wofür sie vorgesehen ist, nämlich Komplexität aufzulösen statt zusätzliche Komplexität zu generieren.

  • Was müssen IT-Systeme im Unternehmen heute leisten können?
  • Werden Ihre Daten schnell genug und in der richtigen Form für notwendige Entscheidungen aufbereitet?
  • Haben Ihre Prozesse und IT-Systeme eindeutig geregelte Verantwortlichkeiten im Sinne einer Single Source of Truth?
  • Wie stark sind die Schnittstellen zwischen Ihren wesentlichen IT-Systemen?

Mit uns, als Marktführer im Komplexitätsmanagement, können Sie Ihre IT-Systemlandschaft in Richtung I4.0 gestalten und dies ebenfalls in unserer Demofabrik mit unterschiedlichen Nutzungsszenarien im Bereich von Production-, Development- und User-Cycle auch einmal durchspielen. Der Rahmen unserer Industrie 4.0 IoP-Landschaft hilft Ihnen dabei, die heutigen Möglichkeiten von CRM-, ERP-, CAD-, PDM-/PLM- und MES-Systemen in Ihrer IT-Strategie auszuspielen, um produktseitig einen vollständigen digitalen Zwilling darstellen zu können und geschäftsseitig „Smart Data“ für kurze Entscheidungswege bereitzustellen. Ihr Nutzen besteht in

  • einer beherrschbaren IT-Systemlandschaft
  • einem beschleunigten Änderungsmanagement
  • einer signifikant höheren Datenqualität
  • schnelleren Entscheidungswegen sowie
  • einer gesteigerten Prognosefähigkeit

Eine Auswahl der verwendeten Tools

Weitere Informationen

  • 20.06.2014
    3 min.
    Lean Innovation (Teil 3) - Ausgabe 2/2014
    Lean Innovation (Teil 3) - Ausgabe 2/2014

    15.04.2015
    3 min.
    Lean Innovation (Teil 4) - Ausgabe 2/2015
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    • Ausbau eines „Industrie 4.0 Standards“ im mittelständischen Unternehmen


      Ein kleines mittelständisches Unternehmen, welches sehr schnell von unter 100 auf ca. 500 Mitarbeiter gewachsen war, hatte sich organisatorisch und prozessual bereits neu und deutlich professioneller aufgestellt. Leider waren die neu definierten Prozesse - insbesondere Entwicklungs- und Auftragsabwicklungsprozesse - jedoch weiter nicht effizient und deutlich zu kostenintensiv, da die unterstützende IT-Systemlandschaft nicht zeitgleich adaptiert worden war. Vieles fand weiter über händisch aufbereitete, redundante und extrem pflegeintensive Excel-Dateien und Email-Verkehr statt. In einem Beratungsprojekt konnten wir dem Unternehmen über unser IoP-Framework hinsichtlich des Ausbaus seiner IT-Systemlandschaft deutlichen Mehrwert liefern, denn insbesondere bei kleinen produzierenden mittelständischen Unternehmen gibt diese einen sehr geeigneten Rahmen zum Ausbau der IT-Systemlandschaft und für die anzustrebende IT-Strategie vor. Das Unternehmen wurde so in die Lage versetzt, schrittweise und mit dem richtigem Maß seine IT-Landschaft in Richtung heutiger „I4.0 Standards“ auszubauen und damit seine Prozesse deutlich effizienter und kostengünstiger zu gestalten.

    • Zielorientierte Synchronisierung von IT-Systemen


      Im Rahmen eines Projekts zur Optimierung der Produktkomplexität eines mittelständischen Unternehmens stellte sich heraus: Das Unternehmen war zeitgleich in einem strategischen PLM-Vorhaben dabei, ihr mächtiges ERP-System zusätzlich weiter aufzublähen, indem es notwendige PLM-Funktionalitäten dort zusätzlich integrieren wollte. Doch gerade in heutigen Zeiten, wo Unternehmen mit viel Flexibilität und Schnelligkeit agieren müssen, wenn Technologien sich ändern oder bspw. auch andere nützliche IT-Systeme angeflanscht werden wollen, ist ein träges zu mächtiges ERP-System mit nur wenigen Release-Wechseln (1-2 im Jahr) nicht mehr unbedingt zeitgemäß. Zielorientierte, spezifischere und damit schlankere Autorensysteme, die über eine geeignete Middleware verbunden werden sind meist die bessere Lösung. An dieser Stelle konnten wir diesem Unternehmen mit unserem Ansatz, Systemlandschaften zu synchronisieren, zusätzlich helfen und vor einer zu kostenintensiven Gesamt-IT-Strategie bewahren sowie darüber hinaus noch in einem kleinen Teilprojekt, die notwendigen Use Cases und Anforderungen definieren, die ein Varianten und Komplexitätsmanagement an ein neu einzuführendes PLM-System stellt.

    • Digitaler Schatten / digitaler Zwilling
    • Internet of Production (IoP Infrastruktur)
    • Process Mining
    • IT-Architekturen
    • Use Cases
    • Lastenheft

Ansprechpartner

Anno Kremer
+49 241 51031 0
anno.kremer@schuh-group.com


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